Wer Freundlichkeit erlebt, verhält sich anschließend anderen gegenüber tendenziell auch eher großzügig und positiv. US-Psychologen beschreiben dieses Phänomen als „Pay it Forward“ – als Glücksprinzip. 

Die Trauer von Eltern um ihr Kind hat zugegebenermaßen nichts mit Glück zu tun. Das Glück war da – leider viel zu kurz – und wurde wieder zerstört. Unwiederbringlich. Denn in den meisten Fällen wird nichts mehr sein, wie es mal war.  

Und dann braucht man starke und Mut machende Menschen um einen herum: die bei der Trauerarbeit helfen, einen ablenken, etwas Farbe in die Tristesse bringen, einen positiven Weg weisen und auch gemeinsam mit einem selbst mitfühlen und mitweinen können. Das ist eine große und schwere Aufgabe für Familie und Freunde. 

Dass die Trauer um das eigene Sternenkind zwischenmenschliche Beziehungen aller Art mitunter stark verändern kann, kann fast jeder bezeugen, der diese traurige Erfahrung machen musste. Diese veränderten Beziehungen müssen allerdings nicht negativ sein: Trauernde Eltern berichten häufig auch davon, dass ihnen Menschen zur Seite standen, von denen sie es niemals erwartet hatten. Diese überraschende Unterstützung und Zuwendung weckt sehr positive Gefühle und der traurige Verlust kann somit Basis für neue echte Freundschaften und wiederentdeckten Familienzusammenhalt werden.

 

Auch Fremde können stützen

 

Das Pay it Forward-Glücksprinzip greift auch bei der Trauerarbeit. Gerade wir von der Hope’s Angel Foundation erleben das sehr häufig: Sterneneltern bedenken andere trauernde Eltern, indem sie sich an uns wenden oder jemanden aktiv für unsere Aktionen und Gewinnspiele vorschlagen – mit der Intention, ihnen ein kleines bisschen Glück zu verschaffen. Wir möchten das Prinzip von geteiltem Leid, geschenktem Glück und fremder Zuwendung gemeinsam mit Euch erweitern und unsere Trosttaschen dafür nutzen. 

 

Bis dato haben wir insgesamt 1000 Trosttaschen bestückt und auf die Reise zu Eltern geschickt, deren Baby während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt gestorben ist. Inhalt sind kleine Seelentröster, die den Eltern zeigen, dass ihr Kind geliebt ist und unvergessen bleibt, dass ihr kurzes Dasein zählt und die Trauer zu Recht groß ist: 

 

* Eine Kerze mit der Beschriftung „Sternenkind“,

* Samen der Vergissmeinnicht-Blumen, 

* Trost-Tee, 

* Taschentücher mit Sternenmotiv, 

* handgemachte Herzbonbons, 

* eine kleine Engelsfigur, 

* eine Karte 

* und das Trauerbuch von Autorin Nathalie Himmelrich „Trauernde Eltern – wie ein Paar den Verlust eines Kindes überlebt“. 

 

 

Spende in Erinnerung

 

Ab sofort bieten wir gezielt die Spende von Trosttaschen an – nach dem Pay it Forward-Glücksprinzip: Eltern, die in der Vergangenheit Trosttaschen von uns erhalten haben, können diese Form von „fremdem“ Trost weitergeben. Sie spenden uns den Betrag für die gewünschte Anzahl an Trosttaschen und nennen uns den Namen ihres Sternenkindes oder ihrer Sternenkinder. Im Auftrag der Spender packen wir die Taschen mit dem gewohnten Inhalt und legen nun noch etwas sehr Besonderes dazu: Einen Aufkleber mit dem Namen zur Erinnerung an das Sternenkind der Spender. 

So rücken wir die Kinder von Spender und Empfänger gleichermaßen in den Fokus und die Spender empfinden Trost, weil sie unbekannterweise jemandem in der schlimmsten Situation ihres Lebens beistehen können und die selbst erfahrene Empathie weitergeben können. Die Empfänger erfahren damit Verständnis und das Gefühl, nicht allein zu sein in dieser besonderen Situation.


Erinnerungsspende für Trosttaschen

Bitte nennen Sie uns im Bemerkungsfeld der Bestellung den Namen, in dessen Erinnerung Sie gerne spenden möchten.

Sie erhalten dann von uns ein persönliches Dankeschön, eine Mitteilung, wann Ihre Taschen versandt wurden und eine Spendenbescheinigung.

15,00 €

  • verfügbar