Mein Herz hat „Nein“ geschrien.
Und genau deshalb müssen wir darüber sprechen.
Ich bin unfassbar dankbar, dass wir dieses wichtige Thema im Generalanzeiger Rhein-Sieg sichtbar machen konnten: Schwangerschaftsabbruch nach pränataler Diagnose.
Es ist kein leichtes Thema.
Es ist kein Thema für Schlagzeilen.
Und doch betrifft es so viele Familien.
Ein Elternpaar aus unserer Begleitung hat den Mut gefunden, zu erzählen.
Von der Diagnose.
Von der Entscheidung.
Von der Geburt und dem Tod ihres Sohnes.
Und davon, wie sich das Weiterleben drei Jahre später anfühlt.
Diese Geschichten sind nicht eindimensional. Sie sind nicht schwarz oder weiß. Sie sind voller Liebe. Voller Verantwortung. Voller Schmerz. Voller Fragen, die sich niemand jemals stellen möchte.
In unserer Beratung erleben wir immer wieder:
Eltern wollen solche Entscheidungen nicht treffen.
Sie stehen vor ihnen, weil ihr Kind schwer krank ist.
Es geht um kranke Kinder.
Um Kinder, die geliebt werden.
Um Familien, die zerbrechen und trotzdem weiterleben müssen – unabhängig davon, welchen Weg sie gehen.
Ich bin sehr dankbar, dass wir mit Maike Velten eine Journalistin gefunden haben, die sich diesem sensiblen Thema mit Respekt und Tiefe genähert und einen wirklich guten, würdevollen Artikel geschrieben hat.
Wir brauchen mehr Raum für diese Geschichten.
Mehr Sprache.
Mehr gesellschaftliches Verstehen.
Damit auch diese Familien und ihre Kinder Raum bekommen und mehr Verständnis.
#MeinVielZuFrühGestorbenesKind #Liebe #Unvergessen #Trauer











