Nach erfolgter pränatal-medizinischer Diagnose gibt es neben dem Schwangerschaftsabbruch auch zwei weitere Möglichkeiten:

1. Bei einer festgestellten Behinderung oder Beeinträchtigung Ihres Kindes gibt es die Möglichkeit, sich während der Schwangerschaft schon ausführlich über die jeweilige Erkrankung zu informieren und sich dementsprechend auf die Geburt und das Leben mit Ihrem Kind danach  vorzubereiten.

2. Bei einer sog. infausten (mit dem Leben nicht zu vereinbarenden) Diagnose gibt es ebenfalls die Möglichkeit, die Schwangerschaft weiterzutragen und sich dann auf eine sog. palliative Geburt vorzubereiten. Hierbei wird Ihr Kind nach der Geburt nicht maximal-versorgt sondern palliativ. So überlassen Sie Ihrem Kind die Entscheidung, wann es gehen möchte.

 

Auf beiden Wegen unterstützen wir Sie durch unsere wertfreie Begleitung. Wir vernetzen Sie mit den zuständigen Ärzten, Krankenhäusern und Gruppen, die Ihnen all die Informationen zukommen lassen, die Sie für eine fundierte Entscheidung und Vorbereitung benötigen.

Bei uns können Sie sich mit Familien austauschen, die den gleichen Weg gegangen sind. Zudem werden Sie bei uns engmaschig betreut und wir legen großen Wert darauf, Ihre Partnerschaft zu stärken und gemeinsam mit Ihnen alle nötigen Ressourcen zu aktivieren.

Wir sind Mitglied im Verein Weitertragen e.V.